PR 2526: Michael Marcus Thurner – Die Gespenster von Gleam

Darum gehts:

Die JESSE OWENS ist ein Beiboot der RICHARD BURTON III und wird als Vorhut zum Planeten Gleam in Andromeda geschickt. Der Planet beherbergte im Andromeda Feldzug des 25. Jahrhunderts eine wichtige Basis und diese soll wieder verwendet werden. Auch die LFT hatte den Flottenstützpunkt Power Center noch in Betrieb, zuletzt waren bis zu 300 Mann Besatzung dort, jetzt melden sie sich aber nicht mehr. Raumlandetruppen sollen die Situation entschärfen. Major Lethem Shettle ist dabei der Anführer der Einheit, zu der auch Anais Berkhoff zählt. Sie ist unerfahren und Shettle nimmt sie bei diesem Einsatz unter seine Obhut.

Tatsächlich ist der Stützpunkt teilweise bereits wieder der Natur Gleams zum Opfer gefallen, als sie dort eintreffen. Sie arbeiten sich in die Station vor und finden dort einen toten Maahk. Außerdem spüren sie eine geisterhafte Präsenz und schließlich eine Botschaft Perry Rhodans, die dieser scheinbar erst vor kurzer Zeit hinterlassen hat. Auftauchende Maahks werden verfolgt, verschwinden dann aber irgendwie und zurück bleiben nur eine Gruppe von Twonosern. „Die mörderischen Jungs des siebten Gebets“ treten auf, als hätten sie alles im Griff, sind in Wahrheit aber weit unterlegen und müssen das auch alsbald kleinlaut eingestehen. Sie haben Power Center geplündert, weil es scheinbar nicht bewacht wurde und das ist leider das Los des gesamten Volkes, das nicht mehr zu den bedeutenden Völkern in Andromeda gezählt werden kann. Weil sie offensichtlich unschuldig an den Zerstörungen sind, werden sie gefangen gesetzt und aus der Station geführt.

Die Maahks werden mit den Systemen der Station wieder geortet. Scheinbar verfolgen sie zwei Artgenossen. Einen töten sie gerade, als die Terraner sie stellen. Der andere bittet die Terraner um Asyl und ködert sie mit angeblichen Informationen über Perry Rhodan. Obwohl Shettle ihn schützen will, wollen die anderen Maahks ihn ausgeliefert haben. Sie behaupten, sie hätten die Station evakuiert, um die Menschen vor den gefährlichen Abtrünnigen zu retten. in Wahrheit haben sie sie aber als Geiseln genommen und setzen die Terraner nun unter Druck, um freien Abzug zu erhalten, nachdem sie den verfolgten Maahk erschossen haben. Sie flüchten aus dem System.

Damit gehört Power Center zwar ihnen, aber außer den drei toten Maahks haben sie keine weiteren Spuren mehr. Eine Untersuchung führt zur Vermutung, dass es sich um Schattenmaahks handeln könnte. Damit wäre auch erklärt, warum die Maahks so rücksichtslos gegen ihre vermeintlichen Artgenossen vorgehen.

Mein Eindruck:

Nicht unbedingt herausragend, aber solide geschriebene Unterhaltung, der man auch anmerkt, dass die Geschichte nicht nur einfach heruntergeschrieben wurde. Michael Marcus Thurner kann das aber noch besser. Andererseits sind diese Art von Actiongeschichten mit Ballereien um jeden Preis und herbeigeschriebenen Kampfeinsätzen aber auch nicht jedermanns Sache. Ich kann darauf gut und gerne verzichten. Wenn es gut gemacht ist, dann kann man damit aber durchaus mal leben.

Wertung: GUT

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