PR 2525: Wim Vandemaan – Mit den Augen der Gaids


Darum geht’s:

Umzingelt von 18 Kampfschiffen der Gaids, ist die JULES VERNE in Andromeda erst einmal in einer unangenehmen Situation. Aber die Gaids greifen nicht an, bieten im Gegenteil sogar an, sich mit der Besatzung zu treffen. Der Kommandant mit vier Begleitern bittet darum, an Bord kommen zu dürfen. Die Erlaubnis wird gerne gewährt.

Atlan nimmt mit seinen Begleitern die Delegation in Empfang und lernt so Cerdo Perisa kennen, ein sehr alter Gaid, der auf ein Exoskelett angewiesen ist. Er erzählt den Galaktikern seine Geschichte und damit auch gleich, wie die Gaids zum Hilfsvolk der Frequenz-Monarchie werden konnte.

Perisa war eigentlich Komponist. Er konnte Hyperkristalle zum Schwingen bringen und eine Art von Singen erzeugen. Das Ende seiner Karriere war der Moment, in dem die Hyperimpedanz sich erhöht hat und die Hyperkristalle verstummten. Er trat in die Flotte ein, begünstigt durch seine Erfahrungen mit den Hyperkristallen. Während der Traitor-Herrschaft, war er maßgeblich daran beteiligt, dass die Gaids unbeschadet blieben. Er wurde bis in den Rang eines Admirals befördert und war bereits sehr angesehen, als die Frequenz-Monarchie auftauchte.

Frequenzfolger Vastrear landete mit einem Schlachtlicht auf Gaidor und bot den Gaids einen Handel an. Bei diesem, sollten die Gaids nicht nur freie Hand, sondern auch Hilfestellung bei der Suche nach einem Objekt in ihrem Hoheitsgebiet leisten. Dafür sollten sie überlegen Technik erhalten, die es ihnen endlich ermöglichen würde, eine gewisse Stellung innerhalb Andromedas zu erreichen. Perisa begleitete Vastrear zu einer Dunkelwolke, wo er die Welt Hibernation-3 kennen lernte. Er ließ sich überzeugen, als er sah, wie die Fremden mit Formenergie arbeiteten. Und der Erfolg schien ihnen auch Recht zu geben.

Im Jahre 1456 verübten Rebellen einen Anschlag auf Perisa und seinen Sohn, denn nicht jeder war mit dem Handel einverstanden. Sein Sohn starb, Perisa überlebte, aber auch wegen seinem schon fortgeschrittenen Alter benötigte er fortan das Exoskelett. Perisa erlitt einen Schock und bemerkte dabei auch, dass er sich an einen kompletten Tag, den er auf Hibernation-3 verbrachte, gar nicht mehr erinnern konnte. Vertraute und der Geheimdienst halfen ihm bei Recherchen, schließlich stolperten sie über eine Meldung von einer Welt namens Onoph V, die offensichtlich von einem gewissen Phyndor Daoschdan erobert worden war. Nur lebte der eigentlich schon gar nicht mehr. Perisa und einige Vertraute flogen zu der Welt und fanden in einem Wrack eine Menge Gaids, die alle irgendwie gleich aussahen. Und er sah eine Kopie seiner selbst, womit auch klar war, was an dem fehlenden Tag passiert war. Sie waren von der Frequenzmonarchie kopiert worden, die nun die geklonten Flotten in Andromeda einsetzte, ohne dass die Gaids selbst davon viel mitbekamen.

Die Frequenzmonarchie leugnete nichts, als sie damit konfroniert waren. Durch ihre Aktion, waren die Originale weitgehend unbehelligt und somit sicher. Aber Perisa und seine Vertrauten, mochten die neue Situation nicht und gingen ebenfalls in den Untergrund. Der alte Gaid bot Atlan einen Pakt an, den dieser gerne schloß. Dafür erhielten sie die Koordinaten eines Stützpunkts der Rebellen.

Atlan will die Gaids, Tefroder und Maahks nun zu Verhandlungen zusammenbringen, um eine gemeinsame Front gegen die Frequenzmonarchie bilden zu können, denn dadurch, dass alle alleine arbeiten, kam es überhaupt erst zu dieser unerfreulichen Situation.

Mein Eindruck:

Gut erzählte Geschichte, die die Hintergründe um die Gaids sehr gut erklärt. Wim Vandemaan ist eindeutig eine Bereicherung der Serie, seine Romane glänzen durch Phantasie und Einfallsreichtum. Es macht Freude, ihm in die Welt von Perry Rhodan zu folgen. Nicht nur mit dem vorliegenden Roman. Und die Gaids gewinnen durch die Geschichte deutlich an Tiefe, denn sie sind wohl nicht nur einfach tumbe Bösewichte, sondern da steckt noch wesentlich mehr dahinter.

Wertung: SEHR GUT

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