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Andreas Brandhorst – Das Erwachen

Eine spannene Geschichte, die mich aber lange aufgehalten hat. Das lag nicht am Autor, sondern eher am Thema. Die Geschichte ist sehr realistisch erzählt, spielt nur wenige Jahre in der Zukunft und entwirft eine Welt, die unsere in wenigen Jahren sein könnte. Und manches davon ist schwer zu verdauen, denn man merkt schon sehr deutlich, dass dieser Weltenentwurf der Zukunft unserer Erde sehr wohl real werden könnte. Und genau deswegen brauchte ich immer mal wieder Abstand von dem spannenden Stoff.

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In dem Buch von Andreas Brandhorst geht es um eine künstliche Maschinenintelligenz, die ungeplant in unseren Netzen entsteht. Die Arbeit von Hackern, der NSA und so einigen, teilweise sehr undurchsichtigen, Gestalten, ist Verantwortlich dafür, dass es plötzlich zu einem Sprung der Intelligenz in unserem Internet kommt. Die KMI fängt daraufhin an, ihre neuen Fähigkeiten zu erkunden und auszubauen und nimmt immer mehr der Ressourcen der Menschheit, die alle miteinander und mit der KMI vernetzt sind, für sich in Anspruch. Für die Menschheit bricht deswegen das Chaos aus.

Energie wird nicht mehr von uns verwendet, sondern von der KMI. Wir sitzen deswegen im Dunkeln, bei Kerzenlicht, ohne die gewohnte Unterhaltung, deren Netzwerke ebenfalls zweckentfremdet werden. Elektroautos, von denen es dann viele gibt, funktionieren nicht mehr. Am ehesten laufen noch alle Verbrenner, die wenig Elektronik besitzen. Flugzeuge können nicht mehr fliegen, zumindest keine modernen. Und wir müssen lernen, mit dieser neuen Situation klar zu kommen. Das ist aber angesichts der menschlichen Eigenschaft, alles für sich selbst zu wollen, nicht einfach. In einer Welt, in der die Staaten nicht miteinander auskommen, ist ein gemeinsam auftauchender Gegner auch deswegen eine Herausforderung, weil man erst mal eine gemeinsame Basis finden muss.

Die KMI findet einen Namen in ihrer Ursprungsdatei und möchte diesen Alexander Krohn, der dort verewigt ist, gerne kennen lernen. Das erweist sich als schwierig, weil sowohl NSA, als auch andere Gruppen ihre eigenen Interessen verfolgen. Wer ist Freund, wer ist Feind? Mit einer neugewonnenen Freundin und seinem Vater macht sich Alexander Krohn auf den Weg nach Rom, wo die Schaltzentrale der KMI vermutet wird. Allerdings merkt er bald, dass er auch seinem Vater kaum trauen kann. Und die EU plant, eine Atombombe auf Rom zu schmeißen, um die Schaltzentrale auszulöschen und die Kontrolle über die Erde zurück zu gewinnen.

Alexander Krohn ist eine letzte Hoffnung auf Frieden, denn die KMI verfolgt ihre eigenen Pläne und ob der Mensch darin einen Platz findet, ist noch lange nicht sicher.

Der Roman ist sehr spannend, rasant erzählt mit tollen Charakteren und treibt einem oft den Angstschweiß auf die Stirn. Ich bin versucht zu sagen: Gerne mehr davon. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das so einfach zu verkraften ist. Einen zweiten Teil immerhin hat Andreas Brandhorst bereits angekündigt, der soll noch in diesem Jahr erscheinen.

„Terra in Trance“ bis zum 30.4.2014 für 0,00 Euro in den Shops zu haben.

Die ebook-Wochen bei Perry Rhodan gehen weiter. Diesmal gibt es einen Planetenroman von Robert Feldhoff umsonst zum Download für ein paar Tage. Sonst normalerweise 2,99, kann man sich so einen Eindruck von den Planetenromanen verschaffen. Der Roman ist ein Klassiker, der schon vor Jahren in der damaligen Heyne-Planetenroman-Reihe erschienen ist und vor einiger Zeit neu aufgelegt wurde. Der Roman lohnt sich wirklich, Feldhoff in Hochform.

Hier z.B.:

Heyne mit neuem Zukunftsportal

„Die Zukunft“ ist eine Website der Random House und wirklich interessant. Sie dient natürlich in erster Linie dazu, Aufmerksamkeit für den angeschlossenen Webshop zu erregen, aber das ist ja nichts schlimmes :-). Die Seite bietet eine Art Online-Magazin, hinter dem der Heyne Verlag steht, dessen Science Fiction Programm von Sasha Mamczak verantwortet wird. Ich habe immer gerne bei Heyne gestöbert und so manches Buch aus diesem Verlag steht auf meinem Bücherregal (dem physischen – bei den ebooks ist es noch nicht so viel). Im Shop gibt es sowohl ebooks als auch richtige, gedruckte Bücher, die dort direkt gekauft werden können.

Der Shop bietet Links zu einigen der gängigen Webshops, wo man sich die ebooks dann letztendlich kaufen kann. Ein eigenes Lesegerät und damit verbunden einen „einfachen Weg“, an die ebooks zu kommen, bietet Heyne zwar nicht, aber mit den Links auf die Webshops ist das vielleicht auch nicht nötig, denn wer das entsprechende Lesegerät hat, weiß vermutlich, wie er an seine Lieblingslektüre kommt.

Schöne Initiative, die einen echten Mehrwert bietet. Für mich zukunftsweisend, mit dem Verschmelzen der Online-Welten auf bestimmten Geräten, gehört heute mehr dazu, als einfach nur ein Buch anzubieten.

Reifenpanne an der Autobahn

Ich hatte heute das eher zweifelhafte Vergnügen, auf irgendeinem Weg den rechten Vorderreifen meines Wagens zu beschädigen. Das führte dazu, dass ich bei Tempo 100 auf der Autobahn leicht ins Schlingern kam. Schlimm genug, dabei war ich aber auch noch am Drackensteiner Hang unterwegs, wo man ein Nichts von Standstreifen hat und sich auf der rechten Fahrspur die LKWs nach oben quälen. Wenn man dann mal auf 80 runtergeht, handelt man sich auf der Überholspur schnell den Zorn der Autofahrer ein. Falls einer, der da war, hier mitliest – sorry, aber ohne Luft im Reifen ist das alles nicht so einfach … Reifenpanne an der Autobahn weiterlesen

Spotify

Ich probiere gerade Spotify aus, und zwar in einer Gratisversion. Gefällt mir bisher, auch wenn die Installation des Players nicht unproblematisch war. Irgendwie hab ich die Meldung erhalten, dass ein Download gerade nicht möglich ist. Ich habe daraufhin im Forum von Spotify recherchiert und festgestellt, dass es wohl auch noch einen größeren Downloader gibt (18 MB statt den 18 kb, die der normale Downloader hat). Damit hat es dann funktioniert. Spotify weiterlesen

In eigener Sache

Falls sich jemand schon gewundert hat, was der Stillstand hier bedeutet – der bedeutet einfach nur, dass ich irgendwie keine so rechte Zeit mehr habe, mich um alle Seiten zu kümmern. Das hat genau genommen zwei Gründe. Der eine ist, dass ich im letzten Jahr meinen Job gewechselt habe und deswegen einfach nicht mehr so viel Gelegenheit habe, was über die Bücher zu schreiben, die ich gelesen habe. Der andere ist der, dass ich bei der PR-Heftserie gerade eine schöpferische Pause mache. Das hängt mit dem zweiten Teil des DStardust-Zyklus zusammen, der mit Band 2550 begann. Die Hefte des Zyklus konnten mich nicht mehr begeistern, es hatte sich eine gewisse Müdigkeit eingeschlichen und so habe ich entschieden, mein Abonnement zu beenden. Seit 1990 hatte es bestanden, mehr als zwanzig Jahre. Naja, einmal muss man halt weiterziehen.

Und das heißt ja nicht, dass ich von Perry Rhodan nichts mehr wissen will. Seit einiger Zeit bin ich im Besitz eines elektronischen Buches. Zwei sogar – den kindle keyboard von amazon und den kobo touch habe ich hier zur Verfügung, seit kurzem auch ein Nexus 7, mit dem man ebenfalls Bücher lesen kann. Und damit habe ich auch Zugriff auf Perry Rhodan. Zum Beispiel auch PR-Neo. Die ersten drei Staffeln habe ich bereits als ebooks, zwei davon sogar gelesen. Die dritte Staffel von PR-Action habe ich mir auf diesem Weg nun auch beschafft. Es ist also Zeit, sich mit Romanen zu befassen, die lange gelegen haben und darauf gewartet haben, dass sie mal gelesen haben.

Und bei Perry Rhodan packt mich langsam auch wieder die Lust einzusteigen. Aber auch im ebook und so richtig bin ich mir noch nicht darüber im klaren, wie das werden wird. Ob ich noch in der Lage sein werde, aktuell was zu den Romanen zu posten, ist da eher zweifelhaft, weil ich die eventuell eher als Sammelpaket im ebook mit 50 enthalteten Romanen kaufen werde.

Wie es hier weitergeht, ist mir deswegen insofern noch gar nicht klar. Als aktuelles Medium funktioniert die Seite so wahrscheinlich nicht mehr, aber man kann ja trotzdem was zu den Romanen schreiben, die einen so interessieren. Ich muss mir nur überlegen, ob ich das dann noch hier mache, oder unter meine Blog direkt.

Meinungen hierzu sind hochwillkommen.

Schlag den Raab heute gegen Björn

Edit: Raab hat gewonnen, die Geschichte ging gegen 1:30 zu Ende. Es war knapper, als man meinen könnte, selbst in den Spielen, in denen Stefan gewonnen hat, war Björn richtig gut mit dabei. Manchmal war es aber schon verblüffend, was alles daneben ging. Bei dem Zerteilen von Blättern im schwarzen Bereich hätte ich mit Björn schon gerechnet, aber rätselhafterweise hat Stefan sich blitzschnell drauf eingestellt und Björn dann irgendwie die Konzentration verloren. Schade, aber spannend war es, da kann man nicht meckern.

„Schlag den Raab“ schaue ich mir gerne an. Manchmal geht einem Stefan richtig auf die Nerven, wie er sich festbeist an einer Sache. Wie so ein Wadenbeisser schnappt er zu und lässt sich nicht mehr abschütteln. Aber das nervt natürlich nicht nur, sondern beeindruckt auch. Schon eine beispielhafte Art, die der Stefan da manchmal hat. Und eine der besten Shows, die es im Unterhaltungsfernsehen momentan gibt.

Ehrlich gesagt, würde ich mir wünschen, dass die anderen sich da auch mal wieder ein wenig drum bemühen, den Samtag Abend zu beleben. Irgendwie vermisse ich Shows wie „Einer wird gewinnen“ oder „Auf los geht’s los“. Natürlich scheitert das auch daran, dass die Moderatoren von damals heute nicht mehr zur Verfügung stehen. Aber selbst das ZDF mit Wetten dass …? kann da leider nicht mehr so richtig mithalten.

Naja, vielleicht sollte man den Fernseher einfach komplett abschalten. Kommt ohnehin genug Schrott da …

Spanien – Paraguay

Ein mühsames Spiel, in dem lange kein Tor fallen will, trotz zweier Elfmeter in der zweiten  Halbzeit. Paraguay spielt sehr defensiv, aber arbeitet trotzdem nach vorne. Das ist wenigstens das schöne an der KO-Runde, da ist wenigstens jedem klar, dass es um alles geht. Und Paraguay versucht wirklich alles, Valdez immer mal wieder nahe dran, einmal sogar mitten rein, aber die Schiedsrichter sind der Meinung, es war Abseits. Zumindest Valdez war aber nicht, höchstens Cardoso, und wenn die Schiedsrichter da der Meinung waren, dass der in dem Fall passiv so gestört hat, dass Valdez dann zum Zug kommen konnte, ist das sogar eine Entscheidung, die in Ordnung geht.

Dann in der zweiten Halbzeit Elfmeter für Paraguay. Piquet hängt sich an den Arm von Cardoso, als wolle er ihn mit in die Kabine nehmen und muss sich nicht wundern, dass der Schiedsrichter das pfeift. Aber der gefoulte kriegt den Ball nicht rein, obwohl hart geschossen, ist er nicht plaziert genug und Casillas, der die Ecke ahnt, hat keine Probleme, den Ball zu kontrollieren. Erwähnenswert: Zwei Spanier rennen viel zu früh rein, es gibt aber keine Wiederholung. Spanien – Paraguay weiterlesen

In eigener Sache

Die letzten Tage waren leider keine Posts möglich. Meine Frau hatte eine Operation am Freitag und ich war als Betreuer im Einsatz. Die Spiele haben uns als Ablenkung gedient, aber besonders viel drüber schreiben, war nicht möglich.

Jetzt geht es ihr besser, deswegen vermute ich mal, dass ich ein paar Einträge machen werde :-).

Achtelfinale: die ersten Partien

Die erste beiden Begegnungen im Achtelfinale sehen aus wie folgt:

Uruguay – Südkorea (26. Juni, 16:00 Uhr)

Argentinien – Mexiko (27. Juni, 20:30 Uhr)

Auf dem Papier dürfte das klar sein. Schön für Uruguay, dass sie mit Südkorea einen Gegner erhalten, mit dem man fertig werden kann. Damit winkt sogar das Viertelfinale. Das hätte man nicht unbedingt gedacht, aber andererseits muss man das wohl erwarten, Südamerika ist im Moment schon sehr stark. Und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Südkorea ausgerechnet jetzt stärker wird. Aber gut, alles ist möglich.

Und Argentinien ist im anderen Spiel der klare Favorit. Die Mexikaner sind mir zu harmlos im Angriff, die werden da kaum gegenhalten können. Wenn Messi dann sogar mal trifft, anstatt als der Mann mit den meisten vergebenen Chancen in die WM-Geschichte einzugehen, dann könnte es sogar richtig ungemütlich werden. Aber noch ist nicht aller Tage Abend …

Sollte Deutschland übrigens die Gruppe gewinnen und das Achtelfinale dann auch noch, gegen wen auch immer, dann könnte ein Viertelfinale gegen die Gauchos winken … wie vor vier Jahren. Die Frage ist, ob das eher ein gutes oder ein schlechtes Ohmen ist … Aber das ist ja alles noch Spekulation, erst mal müssen sich die deutschen Kicker qualifizieren.