Archiv der Kategorie: PR-Erstauflage

PR 2530: Frank Borsch – Der Oxtorner und der Mehandor

Sinnafoch und seine beiden Gefährten landen in einem Schiff der Mehandor, auch als Springer bekannt. Der Patriarch der Sippe heißt Vandur und ist Chef der Uhlmin-Sippe. Das Raumschiff heißt UHLM und wurde von Vandur erweitert. Jeder Patriarch hat in seinem Leben das Transportschiff ein wenig erweitert, sofern er erfolgreich war.

Vandur und seine missgebildete Tochter Kithara trauen den drei Neuankömmlingen zwar nicht, gewähren ihnen aber Zutritt und erlauben ihnen, an Bord des Schiffes bis zum nächsten Raumhafen zu bleiben.

Sinnafoch als Paraschleicher und Philip erobern zusammen das Schiff des Mehandor und setzen in der Zentrale unter anderem den Sohn des Patriarchen fest. Vandur kann sich keine Blöße geben und lässt angreifen, was aber nur dazu führt, dass er ebenfalls gefangen wird. Gezwungenermaßen ändert er die Richtung des Schiffes und fliegt Oaghonyr an. Die einstige Hauptwelt ARCHETIMS ist auch heute noch Sitz von ARCHETIMS HORT. Hartok ist inzwischen nicht mehr so bedingungslos auf der Seite des Vatrox, er hat irgendwie das Gefühl, dass er per Hyperfunk den Standort des Vatrox verraten sollte. Kithara, im Schutz eines Deflektorfeldes, flüstert ihm noch zusätzlich ein, dass er genau das tun soll. Schließlich sendet er die Nachricht und als sie im Oa-System ankommen, wartet Bull bereits mit der LEIF ERIKSSON IV.

Ein DC-Schlachtlicht erscheint, das Bull zur Flucht zwingt. Als Sinnafoch schließlich übersetzen will, wird er von Kithara angegriffen. Er kann sie aber überwältigen und will sie töten. Das verhindert Hartok jedoch, der endgültig merkt, dass da etwas falsch lief. Sinnafoch kann aber neuerlich mit seiner Fähigkeit des Paraschleichens entkommen.

Vandur entscheidet sich, als Patriarch abzutreten. Er überlässt Kithara die Führung der Sippe und verlässt das Schiff. Zusammen mit ihm, verlässt Hartok das Schiff und gleichzeitig den TLD, dessen Dienst er quittiert. Hartok und Vandur fliegen zusammen in einer Space Jet, die ihnen von Reginald Bull zur Verfügung gestellt wurde.

PR 2529: Frank Borsch – Der Weg des Vatrox

Darum gehts:

Sinnafoch landet nach seiner Gefangennahme auf der Welt Oxtorne. Er kommt in einem Ambientalanzug wieder zu sich und schließt sich daraufhin Steelian Hartok, einem Oxtorner, an, der zusammen mit 3000 weiteren Pilgern eine Reise auf den Spuren Deshwan Jankoffs unternehmen will. Für den Vatrox ist die Welt eher ein Gefängnis. Deswegen rät ihm seine Induktivzelle zum Selbstmord, aber Sinnafoch ignoriert diese Aufforderung. Er kommt dem Okrill des Oxtorners, Philip, näher und macht ihn zu seinem Gefährten. Er will fliehen, allerdings ohne zu ahnen, dass das genau Reginald Bulls Plan entspricht. Hartok ist in Wahrheit nämlich Agent des TLD, allerdings wurde er einer Behandlung unterzogen, die ihn glauben lässt, wirklich dem Weg des Deshwan Jankoff zu folgen. Die Beeinflussung funktioniert aber nicht richtig und deswegen glaubt Hartok immer mehr daran, dass der Vatrox eine Art Hüter des Lichtes ist.

Am Ziel angekommen, setzt Sinnafoch schließlich einen Plan in die Tat um. Er lässt den Okrill Verwirrung stiften und kann schließlich zusammen mit Hartok und dem Tier fliehen. Reginald Bull kann ihnen aber nicht folgen.

Mein Eindruck:

So macht Perry Rhodan mal wieder Spass. Eine Geschichte, die etwas tiefer geht und nicht mit oberflächlicher Action glänzt. Frank Borsch kann gute Geschichten erzählen und es macht Spass, dem Weg des Vatrox zu folgen.

Fazit: GUT

PR 2528: Christian Montillon – Transmitter-Roulette

Darum gehts:

Ronald Tekener verfolgt eine Spur, die ihn zu einer Firma namens ACHATI UMA führt. Die Firma ist akonisch und produziert Transmitter. Der Konzernchef lebt überwiegend auf einem Raumschiff namens LEMCHA OVIR. Tekener verschafft sich mit der geheimen Identität eines Ermittlers Zugang zu dem Schiff und gewinnt das Vertrauen des Sicherheitschefs. Die LEMCHA OVIR ist ein Raumschiff, das sehr an Wanderer erinnert. Der Aufbau ist dabei der Heimat des Akonen nachempfunden. Im Bauch des Schiffes finden die beiden schließlich einen Bereich, den auch der Sicherheitschef nicht betreten darf. Gemeinsam verschaffen sie sich Zugang und finden dort einen Hangar, in dem ein Schlachtschiff steht, das mit einem Situationstransmitter ausgestattet ist. So klärt sich auch auf, wie die Traitor-Jäger ständig zuschlagen und anschließend einfach so spurlos verschwinden können.

Auf der Flucht platzen Simul tan Harol, der Firmenchef, und sein Stellvertreter Audemo tan Pinfrari in eine Präsentation, wo ein neuartiger Kokontransmitter präsentiert werden soll. Sie richten ein Blutbad an in dessen Verlauf auch derStellvertreter getroffen wird. Simul tan Harol kann hingegen entkommen, keinem gelingt es, ihm durch den Transmitter zu folgen. Der sterbende Stellvertreter sagt noch, dass niemand in der Lage sein wird, das Akon-Fanal zu verhindern.

Tekener bespricht sich später mit Monkey. Es existiert noch ein Schwesterschiff der LEMCHA OVIR und möglicherweise dient auch es den Traitor-Jägern als Basis.

Mein Eindruck:

Nicht schlecht geschrieben und die LEMCHA OVIR ist eine nette Idee gewesen. Vergangenheitsbewältigung, indem man den noch in der Milchstrasse lebenden Mitgliedern der TRAITOR-Völker die vollen Bürgerrechte anbieten will. Anscheinend ist das Galaktikum dabei, endlich zusammen zu wachsen. Und die Geschichte ist durchaus unterhaltsam geraten.

Fazit: GUT

PR 2527: Arndt Ellmer – Kleiner Stern von Chatria

Darum gehts:

Sativa Nobili ist die Tochter einer Tefroderin und eines Tefroders. Sie ist genau an dem Tag geboren, an dem der rote Stern über Chatria erschienen ist. Und sie muss am eigenen Leib erleben, wie die Gaids ihre Welt besetzen. Sie erlebt, wie ihr Vater von den Angreifern übernommen wird und wie der Virth von Tefrod nichts dagegen unternimmt, weil ihm die Welt zu unbedeutend ist.

Atlan will zusammen mit den freien Gaids eine Aktion starten, um die Welt Sicatemo, auf der Sativa Nobili lebt, zu befreien. Das klappt nicht und um den Terraner zu beweisen, wie skrupellos die Frequenzmonarchie ist, initiiert diese eine Nova, die nicht nur den Stern dieser Welt vernichtet, sondern das gesamte System. Kaum jemand auf den Planeten des Systems überlebt diese Nova.

Mein Eindruck:

Ziemlich lahmes herumgelaufe auf einer besetzten Welt. Leider ist der Versuch, einen Eindruck der Besetzung zu vermitteln, nicht gerade geglückt. Das Ergebnis zumindest hat mir nicht sonderlich zugesagt. Einer der Romane, die man gerne hinter sich hat.

Fazit: LAU

PR 2526: Michael Marcus Thurner – Die Gespenster von Gleam

Darum gehts:

Die JESSE OWENS ist ein Beiboot der RICHARD BURTON III und wird als Vorhut zum Planeten Gleam in Andromeda geschickt. Der Planet beherbergte im Andromeda Feldzug des 25. Jahrhunderts eine wichtige Basis und diese soll wieder verwendet werden. Auch die LFT hatte den Flottenstützpunkt Power Center noch in Betrieb, zuletzt waren bis zu 300 Mann Besatzung dort, jetzt melden sie sich aber nicht mehr. Raumlandetruppen sollen die Situation entschärfen. Major Lethem Shettle ist dabei der Anführer der Einheit, zu der auch Anais Berkhoff zählt. Sie ist unerfahren und Shettle nimmt sie bei diesem Einsatz unter seine Obhut.

Tatsächlich ist der Stützpunkt teilweise bereits wieder der Natur Gleams zum Opfer gefallen, als sie dort eintreffen. Sie arbeiten sich in die Station vor und finden dort einen toten Maahk. Außerdem spüren sie eine geisterhafte Präsenz und schließlich eine Botschaft Perry Rhodans, die dieser scheinbar erst vor kurzer Zeit hinterlassen hat. Auftauchende Maahks werden verfolgt, verschwinden dann aber irgendwie und zurück bleiben nur eine Gruppe von Twonosern. „Die mörderischen Jungs des siebten Gebets“ treten auf, als hätten sie alles im Griff, sind in Wahrheit aber weit unterlegen und müssen das auch alsbald kleinlaut eingestehen. Sie haben Power Center geplündert, weil es scheinbar nicht bewacht wurde und das ist leider das Los des gesamten Volkes, das nicht mehr zu den bedeutenden Völkern in Andromeda gezählt werden kann. Weil sie offensichtlich unschuldig an den Zerstörungen sind, werden sie gefangen gesetzt und aus der Station geführt.

Die Maahks werden mit den Systemen der Station wieder geortet. Scheinbar verfolgen sie zwei Artgenossen. Einen töten sie gerade, als die Terraner sie stellen. Der andere bittet die Terraner um Asyl und ködert sie mit angeblichen Informationen über Perry Rhodan. Obwohl Shettle ihn schützen will, wollen die anderen Maahks ihn ausgeliefert haben. Sie behaupten, sie hätten die Station evakuiert, um die Menschen vor den gefährlichen Abtrünnigen zu retten. in Wahrheit haben sie sie aber als Geiseln genommen und setzen die Terraner nun unter Druck, um freien Abzug zu erhalten, nachdem sie den verfolgten Maahk erschossen haben. Sie flüchten aus dem System.

Damit gehört Power Center zwar ihnen, aber außer den drei toten Maahks haben sie keine weiteren Spuren mehr. Eine Untersuchung führt zur Vermutung, dass es sich um Schattenmaahks handeln könnte. Damit wäre auch erklärt, warum die Maahks so rücksichtslos gegen ihre vermeintlichen Artgenossen vorgehen.

Mein Eindruck:

Nicht unbedingt herausragend, aber solide geschriebene Unterhaltung, der man auch anmerkt, dass die Geschichte nicht nur einfach heruntergeschrieben wurde. Michael Marcus Thurner kann das aber noch besser. Andererseits sind diese Art von Actiongeschichten mit Ballereien um jeden Preis und herbeigeschriebenen Kampfeinsätzen aber auch nicht jedermanns Sache. Ich kann darauf gut und gerne verzichten. Wenn es gut gemacht ist, dann kann man damit aber durchaus mal leben.

Wertung: GUT

PR 2525: Wim Vandemaan – Mit den Augen der Gaids

Darum geht’s:

Umzingelt von 18 Kampfschiffen der Gaids, ist die JULES VERNE in Andromeda erst einmal in einer unangenehmen Situation. Aber die Gaids greifen nicht an, bieten im Gegenteil sogar an, sich mit der Besatzung zu treffen. Der Kommandant mit vier Begleitern bittet darum, an Bord kommen zu dürfen. Die Erlaubnis wird gerne gewährt.

Atlan nimmt mit seinen Begleitern die Delegation in Empfang und lernt so Cerdo Perisa kennen, ein sehr alter Gaid, der auf ein Exoskelett angewiesen ist. Er erzählt den Galaktikern seine Geschichte und damit auch gleich, wie die Gaids zum Hilfsvolk der Frequenz-Monarchie werden konnte.

Perisa war eigentlich Komponist. Er konnte Hyperkristalle zum Schwingen bringen und eine Art von Singen erzeugen. Das Ende seiner Karriere war der Moment, in dem die Hyperimpedanz sich erhöht hat und die Hyperkristalle verstummten. Er trat in die Flotte ein, begünstigt durch seine Erfahrungen mit den Hyperkristallen. Während der Traitor-Herrschaft, war er maßgeblich daran beteiligt, dass die Gaids unbeschadet blieben. Er wurde bis in den Rang eines Admirals befördert und war bereits sehr angesehen, als die Frequenz-Monarchie auftauchte.

Frequenzfolger Vastrear landete mit einem Schlachtlicht auf Gaidor und bot den Gaids einen Handel an. Bei diesem, sollten die Gaids nicht nur freie Hand, sondern auch Hilfestellung bei der Suche nach einem Objekt in ihrem Hoheitsgebiet leisten. Dafür sollten sie überlegen Technik erhalten, die es ihnen endlich ermöglichen würde, eine gewisse Stellung innerhalb Andromedas zu erreichen. Perisa begleitete Vastrear zu einer Dunkelwolke, wo er die Welt Hibernation-3 kennen lernte. Er ließ sich überzeugen, als er sah, wie die Fremden mit Formenergie arbeiteten. Und der Erfolg schien ihnen auch Recht zu geben.

Im Jahre 1456 verübten Rebellen einen Anschlag auf Perisa und seinen Sohn, denn nicht jeder war mit dem Handel einverstanden. Sein Sohn starb, Perisa überlebte, aber auch wegen seinem schon fortgeschrittenen Alter benötigte er fortan das Exoskelett. Perisa erlitt einen Schock und bemerkte dabei auch, dass er sich an einen kompletten Tag, den er auf Hibernation-3 verbrachte, gar nicht mehr erinnern konnte. Vertraute und der Geheimdienst halfen ihm bei Recherchen, schließlich stolperten sie über eine Meldung von einer Welt namens Onoph V, die offensichtlich von einem gewissen Phyndor Daoschdan erobert worden war. Nur lebte der eigentlich schon gar nicht mehr. Perisa und einige Vertraute flogen zu der Welt und fanden in einem Wrack eine Menge Gaids, die alle irgendwie gleich aussahen. Und er sah eine Kopie seiner selbst, womit auch klar war, was an dem fehlenden Tag passiert war. Sie waren von der Frequenzmonarchie kopiert worden, die nun die geklonten Flotten in Andromeda einsetzte, ohne dass die Gaids selbst davon viel mitbekamen.

Die Frequenzmonarchie leugnete nichts, als sie damit konfroniert waren. Durch ihre Aktion, waren die Originale weitgehend unbehelligt und somit sicher. Aber Perisa und seine Vertrauten, mochten die neue Situation nicht und gingen ebenfalls in den Untergrund. Der alte Gaid bot Atlan einen Pakt an, den dieser gerne schloß. Dafür erhielten sie die Koordinaten eines Stützpunkts der Rebellen.

Atlan will die Gaids, Tefroder und Maahks nun zu Verhandlungen zusammenbringen, um eine gemeinsame Front gegen die Frequenzmonarchie bilden zu können, denn dadurch, dass alle alleine arbeiten, kam es überhaupt erst zu dieser unerfreulichen Situation.

Mein Eindruck:

Gut erzählte Geschichte, die die Hintergründe um die Gaids sehr gut erklärt. Wim Vandemaan ist eindeutig eine Bereicherung der Serie, seine Romane glänzen durch Phantasie und Einfallsreichtum. Es macht Freude, ihm in die Welt von Perry Rhodan zu folgen. Nicht nur mit dem vorliegenden Roman. Und die Gaids gewinnen durch die Geschichte deutlich an Tiefe, denn sie sind wohl nicht nur einfach tumbe Bösewichte, sondern da steckt noch wesentlich mehr dahinter.

Wertung: SEHR GUT

PR 2524: Leo Lukas – Der Sturmplanet

Darum geht’s:

Holoin erweist sich auch gegenüber den Schlachtlichtern als durchaus gut geschützt, den die können die Fallen nicht überwinden. Bisher jedenfalls noch nicht.  Also nutzt Atlan die Chance und geht auf Erkundung, zusammen mit Gucky und Iris Schettle, deren Theorien er auf dieser Reise gerne überprüfen würde.

Sie erhalten einige Informationen, aber im großen und ganzen ist nicht viel los, bis sie schließlich die Hades-Dunkelwolke selbst erreichen.  Shettles Theorie ist, dass die Crest III vor vielen Jahrhunderten nur mit 10% der Lichtgeschwindigkeit in der Hades-Dunkelwolke unterwegs sein konnte, weil dort mikroskopisch kleine Hyperkristalle im Staub eingebettet waren. Das bestätigt sich in der Tat, allerdings kommen sie trotzdem auf 25% der Lichtgeschwindigkeit und können damit auch überlichtschnell reisen. Sie erreichen eine Bereich besonders starker Hyperaktivität und finden ein System vor, das von 5000 Schlachtlichtern geschützt wird. Sie haben keine Chance, dorthin zu gelangen, weil sie irgendwie geortet werden, und zwar aufgrund der Tatsache, dass der Hantelraumer die Hyperkristalle im Staub verwirbelt. Dank der Technologie der Metaläufer, kann die JULES VERNE aber verschwinden.

Schließlich erreichen sie einen weiteren Planeten, die sie auf den Namen Eurydike taufen, auf dem entsprechende Anomalien des Hyperraums geortet wurden. Dort stoßen sie nicht nur auf eine Art rolender Büsche,  die praktisch aus psimateriell gesättigter Luft bestehen und sich von kristallisierter Psi-Materie ernähren. Diese Wesen sind beständig auf Walfahrt zu einer Mumie, die die gestalt eines walähnlichen Wesens hat. Die Gurmaer glauben, von diesem Urwesen abzustammen. Die Wissenschaftler entnehmen eine Probe des Wals und müssen dann vor Schiffen der Gaids fliehen.

Das Ergebnis erster Untersuchungen an der Probe zeigt, dass die Wesen in ihrer Grundstruktur den Inyodur aus dem Goldenen System von Charon ähneln. Sie besitzen ebenfalls die charakteristischen psionisch aufgeladenen Goldmoleküle als Basis ihrer Struktur. Und die Inyodur sind die einzigen, bei denen man bisher Salkrit gefunden hat. Es kann also durchaus sein, dass man hier tatsächlich auf eine neue Quelle für Salkrit gestoßen ist, das bisher als einmalig galt.

Dummerweise finden sich die Galaktier kurz danach von Gaids umzingelt.

Mein Eindruck: Etwas sprunghafte Handlungsführung, die aber toll erzählt wurde. Vor allem die Erinnerungen Iris Shettles waren spannend erzählt und für mich ist Leo Lukas wirklich der einzige, der Clark Darlton und seinem Gucky ein ehrendes Andenken bewahren kann. Mehr davon.

Wertung: SEHR GUT

PR 2523: Christian Montillon: Am Rand von Amethyst

Darum geht’s:

Zurück bei der Stardust-Menschheit. Icho Tolot hilft bei der Verteidigung gegen neu eingedrungene Gegner, die über Amethyst ins System eingedrungen sind. Sie haben die Chance genutzt, über eine der Städte einzudringen, die die Position wechseln können. Und dabei merkt Icho, dass die Gegner durchaus fair kämpfen, wenn man so etwas in einem Krieg überhaupt sagen kann. Letzten Endes erreichen die Angreifer ihre Ziele nur zum Teil, die verteidigende Stardust-Menschheit allerdings auch. Und als Amethyst wieder verschwunden ist, sind sie fürs erste aus dieser Richtung in Sicherheit.

Mein Eindruck:

Es ist schon ein paar Wochen her, dass ich den Roman gelesen habe. Ich kann mich nur noch bruchstückhaft erinnern, das spricht schon mal nicht für den Roman. Allerdings ist er mir auch nicht so schlecht aufgefallen, dass er gleich deswegen im Gedächtnis haften geblieben wäre. Insofern ein Roman, den man eher als Durchschnitt ansehen muss und der kaum herausragend genannt werden kann.

Wertung: Dementsprechend ein NICHT ÜBEL.

PR 2522: Uwe Anton – Winter auf Wanderer

Darum gehts:

Perry Rhodan trifft auf Ras Tschubai, ein Konzept mit den Bewusstseinen von Ras und Fellmer Lloyd an Bord. ES ist mal wieder in Schwierigkeiten und braucht dringend Hilfe von Perry Rhodan. Der will aber diesmal nicht so einfach spuren und letztendlich zwingt er den Boten, Mondra Diamond, Ramoz und die MIKRU-JON mitzunehmen. So erreichen sie über die Insel Atlantis oder Talanis, auf der die Schmetterlinge im Sterben liegen, schließlich Wanderer. Aber dort ist es bitterkalt, Winter, wie es scheint, und Perry sieht das als Reflektion von ES‘ Zustand an.

Er trifft auf die anderen Mutanten, die in ES aufgegangen sind. Die Superintelligenz hat alle Mutanten losgeschickt, um den Terraner zu finden. Die Bewusstseine vereinen sich mit Ras‘ Körper und stabilisieren das Konzept endgültig. Perry sieht alte Weggefährten wieder, die er lange nicht mehr getroffen hat. Und er sieht Piet Rawland wieder, den er aber diesmal nicht erschießen muss, das erledigt der Cowboy selbst für Rhodan.

Schließlich steht er vor einem alten Bekannten, dem Boten Homunk. Und der führt ihn zu ES, der in Gestalt eines alten Mannes in griechischer Toga vor ihm steht. Sie klären erst einmal die Frage, warum ES dauernd in Rätseln spricht. Rhodan hat es dann auch gleich eingesehen, als ES ihm erklärte, dass er damit nur den großen Plan schützen will, ähnlich wie Perry im Kampf gegen KOLTOROC, als er auch keine Informationen an die Gefährten weitergab. Und erklärt dem Unsterblichen schließlich, dass er im Sterben liege. ES sehe sich nicht im Stande, die Mächtigkeitsballung, die neben der Lokalen Gruppe auch aus Far Away besteht, in dieser Form länger zu stabilisieren. Dafür brauche ES deutlich mehr Bewusstseine, um sich in zwei Teile zu splitten. Und das wäre der Auftrag an Rhodan, aber nicht nur, sondern auch der Kampf gegen die Frequenzmonarchie, um das Polyport-Netz für die Menschheit zu nutzen. Außerdem müsse er das PARALOX-ARSENAL finden, das der Frequenz-Monarchie abhanden gekommen ist.

Und schließlich schickt er ihn auf eine Reise in die Vergangenheit, in die Zeit des Krieges gegen die Meister der Insel und ruft ihm eine uralte Prophezeiung ins Gedächtnis zurück. Er stößt ihn außerdem auf Gleam, wo sich auch heute wieder Menschen aufhalten. Der Ausflug dauert 45 Tage. Als der Unsterbliche zurückkehrt, erfährt er, dass er nach Andromeda muss und ihm gelingt das auch durch einen Polyport-Hof, über den ES verfügt, der nach seinen Bekanntgaben gleich wieder ins Koma verfällt.

Aber wen sie beide nicht zu sehen kriegen ist Delorian, der Bote von ES. Die Reaktion der Superintelligenz ist nur: „Wer ist Delorian?“

Mein Eindruck:

Man merkt schon, das Uwe Anton bisher keine Romane mit solchen Themen bearbeitet hat. Nahe dran war er ja schon, aber Begegnungen mit den Überwesen, waren in der Vergangenheit Robert Feldhoff vorbehalten. Insofern ist es auch stimmig, dass den Roman jetzt der „neue“ Expose-Chef schreibt.U nd er macht das, nach holprigem Start, sehr gut. Anfangs zumindest, hat man den Eindruck, dass er sich noch nicht so wohl fühlt in dieser Riege der Superwesen. Aber das legt Uwe schnell ab und weiß zu unterhalten, neue Geheimnisse und Aufgaben zu kreieren und nebenbei auch gleich ES wieder zum Hüter der Menschheit zu machen, nicht mehr ein Wesen, dem man misstrauen muss.

An einen solchen Roman werden aber natürlich andere Maßstäbe angelegt, als an den „normalen“ Perry. Insofern ist er trotz des kosmischen Themas für mich nicht unbedingt kosmisch geraten, dazu war vor allem der Beginn zu holprig. Aber natürlich muss Uwe sich in diese Themenwelt erst noch „hineinschreiben“, was er mit dem Roman aber gut gelöst hat. Dementsprechend auch mein Eindruck:

Wertung: GUT

PR 2521: Michael Marcus Thurner – Kampf um KREUZRAD

Darum gehts:

Die Stardust-Menschheit in Vertretung von Stuart Lexa und Sean Legrange, fliegt zusammen mit Perry Rhodan und seiner MIRKU-JON zu KREUZRAD. So zumindest nennen sie die Station des Polyport-Hofes, denn genau diese Form bietet sich ihnen dar. Dort finden sie einen bewaffneten Konflikt vor, zwischen den Darturka und einem Frequenzfolger auf der einen Seite und einige merkwürdigen Wesen, die die Terraner sogar zu kennen scheinen. Perry Rhodan kommt nicht gleich drauf, aber im Laufe der Zeit dann doch: Es sind Elfahder, die aus der Mächtigkeitsballung ESTARTUs entschwunden sind und nach ihrer Vergangenheit suchen. Er erkennt sie nicht gleich, weil sich ihre äußere Form verändert hat.

Gemeinsam gelingt es ihnen, den Frequenzfolger zu töten und gleichzeitig mit Hilfe des Controllers, den Perry Rhodan mit sich führt, die Station zu verschließen, so dass die Frequenzmonarchie keinen Nachschub mehr schicken kann. Unterdessen trifft dann auch die Flotte ein, die die Stardust-Menschheit geschickt hat und unterstützt die Elfahder bei der Absicherung der Station, denn die Darturka müssen erst noch besiegt werden.

Inzwischen kehrt der Terraner mit seinen Freunden aber ins System der Stardust-Menschheit zurück. Denn ES hat sich gemeldet, und zwar in Form eines Konzeptes im Körper von Ras Tschubai. Es scheint sich um Fellmer Lloyd zu handeln. Und ES ist in Schwierigkeiten und braucht mal wieder Perry Rhodans Hilfe.

Mein Eindruck:

Also, mal abgesehen davon, dass das alte Thema mit einem ES, das Schwierigkeiten hat und Perrys Hilfe benötigt, langsam schon irgendwie abgegriffen ist (also mal wirklich, jetzt … :.)). Der Roman hat gefallen. Und irgendwie haben die Elfahder bei mir deutlich größeren Sabber-Faktor, als die MdI. Liegt vielleicht daran, dass Band 1275 einer meiner ersten PR-Romane überhaupt war. Ich bin damals, in den achtzigern, in die Serie eingestiegen und kann mich damit insofern schon identifizieren. Und die Elfahder haben mich damals gewaltig fasziniert. Das tun sie aber auch heute noch und das tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch.

Aber auch darüber hinaus, gefällt mir der Roman sehr. Spannende Geschichte, gut geschrieben. Dass Stuart Lexas Part in der Gegenwart geschrieben war, fand ich zwar persönlich unnötig, aber es war zumindest nichts, was besonders gestört hat. So kanns weitergehen.

Wertung: SEHR GUT