Beiträge getaggt mit Frank Borsch

PR Neo: Band 5-8

So, die Nummer 5-8 ist jetzt mal eben so in ein paar Tagen gelesen … Was für die Serie spricht, auch wenn es durchaus auch Dinge gab, die mir nicht so gefallen haben.

5 und 6 fand ich gut geschrieben, aber manchmal doch recht zäh, weil man mehr aus der Vergangenheit erfährt, als einem lieb ist. Im Wesentlichen geht es um die Lebensgeschichten von Sid, dem Teleporter und Clifford Monterney, dem Mutanten im Dienste der amerikanischen Geheimdienste, der am amerikanischen Mutantenkorps bastelt. Dafür entschädigen die Nummern 7 und 8 durchaus, da gibt es echte Fortschritte, zum Beispiel in der Gobi. Da fällt zwar Terrania, aber der einmarschierende General Bai Jun hat bereits die Seiten gewechselt und bereitet dann unauffällig den Staatsstreich gegen die Führung Chinas im Hintergrund vor.  Das Ergebnis, das letztendlich Band 8 aufzuweisen hat, wurde in der Originalserie mit weniger Platz allerdings gefühlt schon früher erreicht. Ich hätte mir da in manchen Bereichen ein etwas zielstrebigeres Vorgehen gewünscht.

Ich muss aber sagen, was mir gut gefallen hat, ist, dass die Schauplätze auf der Erde gut eingebaut und genutzt wurden und dass die Handlung oft richtig Spass macht. Leider hat man viel zu oft dieselbe Handlung aus verschiedenen Sichtweisen präsentiert, ohne dass man allerdings wirklich neues erfährt. Wie bei „8 Blickwinkel“ ist das manchmal, nur dass in dem Film ja jeder Blickwinkel ein wenig mehr der Geschichte enthült, was bei NEO halt oft doch nicht so ist.

Gute Mutantengeschichten gab es aber zum Teil durchaus, wobei es auch hier etwas gibt, was mich gestört hat. Ich hab den Eindruck, dass hier der „Degrader“ schon zugeschlagen hat, bevor es überhaupt ausufern konnte. Die Begabungen der Mutanten sind jedenfalls zum Teil schon reichlich limitiert. Ras Tschubai, der Teleportermutant, kann grade mal maximal 200 Meter weit teleportieren? Da wird er im All aber Spass haben, wenn er einen Abstand zwischen zwei Raumschiffen von ein paar Lichtsekunden hat … da muss er ja wie eine Nähmaschine durchs All tackern, damit er in vertretbarer Zeit mal irgendwo ankommt …

So bringt das noch nicht viel. Aber man darf hoffen, dass die Mutanten ihre Fähigkeiten trainieren werden und dementsprechend auch mal Fortschritte machen.

Ebenfalls auffällig: Klar, man versucht, es etwas „realistischer“ zu gestalten und den neu angekommenen Feind – oder Verbündeten, darüber sind sich viele ja noch nicht klar – nicht zu überlegen zu schildern. Trotzdem ist am Ende der acht Romane so gut wie alles, was im All flegen kann, Schrott und Rico als Roboter gleich dazu. Die Raumanzüge sind weitgehend ebenfalls Schrott oder in der Hand der Gegner. Da bin ich gespannt, wie die die interstellaren Entfernungen überbrücken werden. Mit der alten Stardust, die nur von guten Wünschen und Spucke zusammengehalten wird? Was wird aus Rico, hat man den gleich aus der Serie geschrieben, bevor es überhaupt richtig los ging? Man hätte nicht gleich alles kaputt machen müssen, finde ich.

Und was den Clark G. Flipper angeht – der ist im Original ziemlich sinnlos dahingeschlachtet worden. In NEO hält er es ein paar Romane länger aus, aber am Ende mit dem gleichen Ergebnis. Auch wenn mir das etwas besser gefällt, weil er sich gefühlt nachvollziehbarer verhält, ist es trotzdem unbefriedigend.

Überhaupt kommt es mir manchmal so vor, als hätte man die Originalromane mit etwas leichterer Hand inszeniert. Da war die Situation auf der Erde schon deutlich anders, als man das in NEO las (AF, IIC nur als Stichwort). Ein wenig fehlt mir das an NEO, wo es manchmal schon recht langwierig ist, bis man weiterkommt. Aber vielleicht gehört ja auch das zur Anpassung an die moderne Zeit. Auch wenn es schade wäre.

Hört sich jetzt irgendwie schlimmer an, als es ist. Deswegen noch mal ganz klar: Ich hab innerhalb einer Woche Band 5-8 nachgeholt. Bei der Erstauflage hab ich schon lange nicht mehr so viel PR am Stück „vertragen“, das sagt eigentlich alles, was man sagen muss. Gerade die Nummer 7 und 8, als es endlich mal Erfolge gibt (Klasse, wie Bai Jun z.B. den Umsturz durchzieht), machen richtig Spass. Geile Romane, die tolle Schauplätze mit tollen Charakteren füllen, da sieht man über ein paar Kleinigkeiten doch auch mal gerne hinweg. Ich muss zugeben, ich habe mich herrlich unterhalten gefühlt und das ist ja wohl das Beste, was einem passieren kann.

Ich bin echt gespannt, wie es weitergeht und habe in den neunten Band schon reingespickt. So kann es gerne weitergehen. Jetzt noch mit richtigen Weltraumabenteuern und vergesst mir bloß den Gucky und den Atlan nicht … dann kann gar nix mehr schief gehen.

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Perry Rhodan NEO

Die Perry Rhodan Serie ist dem einen oder anderen sicher bekannt. Gestartet am 8. September 1961 von den Autoren K.H.Scheer und Clark Darlton, erscheinen bis heute, 50 Jahre danach, jede Woche Heftromane aus der Serie. Darum herum, hat sich ein ganzes Universum an Publikationen entwickelt und die Serie ist mittlerweile so komplex geworden, dass das sogenannte Perryversum, das sich im Laufe der Jahrzehnte entwickelt hat, kaum noch überschaubar ist.

Das haben sich wohl auch die Macher der Serie gedacht und deswegen eine neue Idee entwickelt, die mit dem 50 Geburtstag und dem dazgehörigen Weltcon im September 2011 zum leben erwacht ist. Bereits vorher war der Begriff „Perry Rhodan NEO“ bekannt geworden, nachdem lange Zeit nur von „Projekt X“ die Rede war. Den Rest des Beitrags lesen »

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PR 2530: Frank Borsch – Der Oxtorner und der Mehandor

Sinnafoch und seine beiden Gefährten landen in einem Schiff der Mehandor, auch als Springer bekannt. Der Patriarch der Sippe heißt Vandur und ist Chef der Uhlmin-Sippe. Das Raumschiff heißt UHLM und wurde von Vandur erweitert. Jeder Patriarch hat in seinem Leben das Transportschiff ein wenig erweitert, sofern er erfolgreich war.

Vandur und seine missgebildete Tochter Kithara trauen den drei Neuankömmlingen zwar nicht, gewähren ihnen aber Zutritt und erlauben ihnen, an Bord des Schiffes bis zum nächsten Raumhafen zu bleiben.

Sinnafoch als Paraschleicher und Philip erobern zusammen das Schiff des Mehandor und setzen in der Zentrale unter anderem den Sohn des Patriarchen fest. Vandur kann sich keine Blöße geben und lässt angreifen, was aber nur dazu führt, dass er ebenfalls gefangen wird. Gezwungenermaßen ändert er die Richtung des Schiffes und fliegt Oaghonyr an. Die einstige Hauptwelt ARCHETIMS ist auch heute noch Sitz von ARCHETIMS HORT. Hartok ist inzwischen nicht mehr so bedingungslos auf der Seite des Vatrox, er hat irgendwie das Gefühl, dass er per Hyperfunk den Standort des Vatrox verraten sollte. Kithara, im Schutz eines Deflektorfeldes, flüstert ihm noch zusätzlich ein, dass er genau das tun soll. Schließlich sendet er die Nachricht und als sie im Oa-System ankommen, wartet Bull bereits mit der LEIF ERIKSSON IV.

Ein DC-Schlachtlicht erscheint, das Bull zur Flucht zwingt. Als Sinnafoch schließlich übersetzen will, wird er von Kithara angegriffen. Er kann sie aber überwältigen und will sie töten. Das verhindert Hartok jedoch, der endgültig merkt, dass da etwas falsch lief. Sinnafoch kann aber neuerlich mit seiner Fähigkeit des Paraschleichens entkommen.

Vandur entscheidet sich, als Patriarch abzutreten. Er überlässt Kithara die Führung der Sippe und verlässt das Schiff. Zusammen mit ihm, verlässt Hartok das Schiff und gleichzeitig den TLD, dessen Dienst er quittiert. Hartok und Vandur fliegen zusammen in einer Space Jet, die ihnen von Reginald Bull zur Verfügung gestellt wurde.

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PR 2529: Frank Borsch – Der Weg des Vatrox

Darum gehts:

Sinnafoch landet nach seiner Gefangennahme auf der Welt Oxtorne. Er kommt in einem Ambientalanzug wieder zu sich und schließt sich daraufhin Steelian Hartok, einem Oxtorner, an, der zusammen mit 3000 weiteren Pilgern eine Reise auf den Spuren Deshwan Jankoffs unternehmen will. Für den Vatrox ist die Welt eher ein Gefängnis. Deswegen rät ihm seine Induktivzelle zum Selbstmord, aber Sinnafoch ignoriert diese Aufforderung. Er kommt dem Okrill des Oxtorners, Philip, näher und macht ihn zu seinem Gefährten. Er will fliehen, allerdings ohne zu ahnen, dass das genau Reginald Bulls Plan entspricht. Hartok ist in Wahrheit nämlich Agent des TLD, allerdings wurde er einer Behandlung unterzogen, die ihn glauben lässt, wirklich dem Weg des Deshwan Jankoff zu folgen. Die Beeinflussung funktioniert aber nicht richtig und deswegen glaubt Hartok immer mehr daran, dass der Vatrox eine Art Hüter des Lichtes ist.

Am Ziel angekommen, setzt Sinnafoch schließlich einen Plan in die Tat um. Er lässt den Okrill Verwirrung stiften und kann schließlich zusammen mit Hartok und dem Tier fliehen. Reginald Bull kann ihnen aber nicht folgen.

Mein Eindruck:

So macht Perry Rhodan mal wieder Spass. Eine Geschichte, die etwas tiefer geht und nicht mit oberflächlicher Action glänzt. Frank Borsch kann gute Geschichten erzählen und es macht Spass, dem Weg des Vatrox zu folgen.

Fazit: GUT

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Anderswo gebloggt

Kachelmann: Heute kommt eine Reaktion bezüglich der Berichterstattung im Fall Kachelmann. Und zwar direkt von der Tagesschau. Der man vorgeworfen hat, dass sie sich nicht daran beteiligen würde, den Herrn Kachelmann durch den Schmutz zu ziehen.

Was ja eigentlich nur konsequent ist. Immerhin ist die Tagesschau ja eher so was wie ein Qualitätsmedium. Da kann man schon eher erwarten, dass hier differenziert werden kann. Und eventuell sollten sich mal einige andere hier ein Beispiel nehmen. Auch bei der ARD selbst, da wurde in Brisant nämlich ausführlich berichtet.

Dr. Kai Gniffke (blog.tagesschau.de): Kachelmann 2. Tag

Frank Borsch und Michael Marcus Thurner: Zwei Autoren der Perry Rhodan Serie und außerdem auch unabhängiger Science Fiction (Borsch z.B. mit Alien Earth und Thurner mit Turils Reise) machen sich auf, anderen das Schreiben beizubringen. Dazu veranstalten sie mal kein Wochenendseminar, wie sie in Deutschland schon seit längerem gerne angeboten werden. Nein, ein ganzes Schreibcamp soll es diesmal sein. Eine ganze Woche im Oktober ist dafür reserviert und es sollten sich mindestens 12 Autoren bewerben, die gerne einen Roman schreiben wollen. Anzuliefern ist bis zum 15. September ein Manuskript mit zwei Kapiteln des angehenden Romans, der im Bereich der Science Fiction, Fantasy, Horror oder „mit fantastischem Einschlag“ angesiedelt sein soll. Außerdem eine Kurzbeschreibung (ein Exposé) des geplanten Werkes. Man sollte tatsächlich die Absicht haben, das auch professionell zu veröffentlichen.

Frank Borsch: Wie kommt man dazu?

http://www.schreibcamp.de/

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PR 2500 fürs iPhone

Eine ganz neue Art von Lesegerät existiert mit dem iPod oder iPhone von Apple. Die neuen Ausgaben der Perry Rhodan Serie, funktionieren jetzt auch auf diesem Gerät, und wie Frank Borsch in seinem Blog „bloße Worte“ schreibt, auch sehr gut.

http://www.blosse-worte.de/?p=593

Meine Meinung: Ein ebook ist eine feine Sache, aber der Nachteil ist einfach, dass die Lesegeräte nicht umsonst sind.

Umsonst? Bin ich denn wahnsinnig?

Jein. Fakt ist doch, für ein Buch habe ich nicht schon die hohe Hürde der Anschaffungskosten eines Lesegerätes. Aber die Kosten für das ebook, das ich zusätzlich ja auch noch brauche, sind fast so hoch, wie für das gebundene Buch. Bis sich das Lesegerät da amortisiert hat, das kann dauern … dazu kommt noch, dass ich es nicht mal überall lesen kann. Frank schreibts ja selbst: Es funktioniert nur mit dem AppStore und nur auf den Apple-Produkten. Das heißt: Ich brauch auch noch eine neue Ausrüstung. Standards? Fehlanzeige. Deswegen teile ich auch Franks Meinung nicht, dass sich das auf jeden Fall durchsetzen wird. Die Kunden von heute sind mündig genug, sich diese Fragen auch zu stellen. Und man wird schon an genug Stellen doppelt und dreifach abgezockt.

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Perry Rhodan Action: Kristallmond 1-4

Die Serie Perry Rhodan Action ist noch relativ jung und stammt aus dem Hause VPM, die bereits mit der Perry Rhodan Serie seit Jahren erfolgreich am Markt tätig sind. In der Serie PR Action geht es um nicht erzählte Abenteuer aus der Frühzeit des Vereinten Imperiums, als Perry Rhodan noch der „Großadministrator“ war und mit dem Mutantencorps Abenteuer erlebte. Den Rest des Beitrags lesen »

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