Beiträge getaggt mit Leo Lukas

Perry Rhodan NEO

Die Perry Rhodan Serie ist dem einen oder anderen sicher bekannt. Gestartet am 8. September 1961 von den Autoren K.H.Scheer und Clark Darlton, erscheinen bis heute, 50 Jahre danach, jede Woche Heftromane aus der Serie. Darum herum, hat sich ein ganzes Universum an Publikationen entwickelt und die Serie ist mittlerweile so komplex geworden, dass das sogenannte Perryversum, das sich im Laufe der Jahrzehnte entwickelt hat, kaum noch überschaubar ist.

Das haben sich wohl auch die Macher der Serie gedacht und deswegen eine neue Idee entwickelt, die mit dem 50 Geburtstag und dem dazgehörigen Weltcon im September 2011 zum leben erwacht ist. Bereits vorher war der Begriff „Perry Rhodan NEO“ bekannt geworden, nachdem lange Zeit nur von „Projekt X“ die Rede war. Den Rest des Beitrags lesen »

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PR 2524: Leo Lukas – Der Sturmplanet

Darum geht’s:

Holoin erweist sich auch gegenüber den Schlachtlichtern als durchaus gut geschützt, den die können die Fallen nicht überwinden. Bisher jedenfalls noch nicht.  Also nutzt Atlan die Chance und geht auf Erkundung, zusammen mit Gucky und Iris Schettle, deren Theorien er auf dieser Reise gerne überprüfen würde.

Sie erhalten einige Informationen, aber im großen und ganzen ist nicht viel los, bis sie schließlich die Hades-Dunkelwolke selbst erreichen.  Shettles Theorie ist, dass die Crest III vor vielen Jahrhunderten nur mit 10% der Lichtgeschwindigkeit in der Hades-Dunkelwolke unterwegs sein konnte, weil dort mikroskopisch kleine Hyperkristalle im Staub eingebettet waren. Das bestätigt sich in der Tat, allerdings kommen sie trotzdem auf 25% der Lichtgeschwindigkeit und können damit auch überlichtschnell reisen. Sie erreichen eine Bereich besonders starker Hyperaktivität und finden ein System vor, das von 5000 Schlachtlichtern geschützt wird. Sie haben keine Chance, dorthin zu gelangen, weil sie irgendwie geortet werden, und zwar aufgrund der Tatsache, dass der Hantelraumer die Hyperkristalle im Staub verwirbelt. Dank der Technologie der Metaläufer, kann die JULES VERNE aber verschwinden.

Schließlich erreichen sie einen weiteren Planeten, die sie auf den Namen Eurydike taufen, auf dem entsprechende Anomalien des Hyperraums geortet wurden. Dort stoßen sie nicht nur auf eine Art rolender Büsche,  die praktisch aus psimateriell gesättigter Luft bestehen und sich von kristallisierter Psi-Materie ernähren. Diese Wesen sind beständig auf Walfahrt zu einer Mumie, die die gestalt eines walähnlichen Wesens hat. Die Gurmaer glauben, von diesem Urwesen abzustammen. Die Wissenschaftler entnehmen eine Probe des Wals und müssen dann vor Schiffen der Gaids fliehen.

Das Ergebnis erster Untersuchungen an der Probe zeigt, dass die Wesen in ihrer Grundstruktur den Inyodur aus dem Goldenen System von Charon ähneln. Sie besitzen ebenfalls die charakteristischen psionisch aufgeladenen Goldmoleküle als Basis ihrer Struktur. Und die Inyodur sind die einzigen, bei denen man bisher Salkrit gefunden hat. Es kann also durchaus sein, dass man hier tatsächlich auf eine neue Quelle für Salkrit gestoßen ist, das bisher als einmalig galt.

Dummerweise finden sich die Galaktier kurz danach von Gaids umzingelt.

Mein Eindruck: Etwas sprunghafte Handlungsführung, die aber toll erzählt wurde. Vor allem die Erinnerungen Iris Shettles waren spannend erzählt und für mich ist Leo Lukas wirklich der einzige, der Clark Darlton und seinem Gucky ein ehrendes Andenken bewahren kann. Mehr davon.

Wertung: SEHR GUT

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PR 2516: Leo Lukas – Die Tauben von Thirdal

Darum geht’s:

Gucky auf dem Planeten der Sternenhorcher, um Neuigkeiten zu gewinnen. Das klappt nicht so toll, denn so besonders horchen können sie nicht mehr und so dauert es auch recht lange, bis man sie überhaupt wiederfindet. Und dann kommen auch noch die Gaids, deren Schiff man dummerweise abschießen muss. Bevor aber die Verstärkung eintrifft, ist man glücklicherweise wieder weg.

Mein Eindruck:

Frank Böhmerts Sternenhorcher aus dem Andromeda-Zyklus von Heyne – sie wurden also nicht vergessen. Jetzt, viele Jahrzehnte später, kehren wir also auf die Welt der Horcher zurück, deren „mobile“ Vertreter ja im Nukleus aufgegangen sind und so auch einen Beitrag zur Rettung vor der Negasphäre geleistet haben. Die heutigen Vertreter sind allerdings keine Horcher mehr, sondern eher ertaubt. Sie werden von Gucky und seiner Truppe noch einmal aufgeweckt, aber so wohl auch endgültig aus der Handlung geschrieben.

Immer wieder erstaunlich ist, wie gut Lukas mit den Menschen umgehen kann, über die er so schreibt. Wirklich überzeugende Charaktere, die da präsentiert werden, und eine kurzweilige Geschichte, die man schnell mal nebenbei lesen kann. Ein Roman, der nicht aufhält, sondern unterhält und das hat man leider auch nicht immer bei PR. Schön :-). Auch schön, dass mal wieder ein Kamashite mitspielt. Und Gucky wird als Charakter von Leo Lukas wirklich noch am Besten gezeichnet. Der legitime Nachfolger von Clark Darlton, was den Ilt angeht, würde ich mal sagen.

Wertung: SEHR GUT

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PR 2482: Leo Lukas – Der ewige Kerker

Kurzzusammenfassung:

Inkadye ist eine Gefangene. Sie erwacht und sieht sich mit einem Szenario konfrontiert, das ihr merkwürdig vertraut vorkommt. Gleichzeitig weiß sie, dass ihr Gedächtnis zumindest blockiert ist. Sie muss aus diesem Szenario erst ausbrechen, um zu erfahren, dass sie in einem goldenen Käfig sitzt. In einer Welt gefangen, die darauf zugeschnitten ist, ihre Bedürfnisse zu ihrer Zufriedenheit zu erfüllen und gleichzeitig ein Gefängnis ist. Ihr Schiff ist unzugänglich und sie merkt immer mehr, dass sie tatsächlich keine Chance hat, zu entkommen.

Bis das SOL-Mittelteil erscheint und bei ihrem Gefängnis, einem Gebilde ähnlich dem Stock von Koltorocs Kindern, anlegt. Sie hat es ins Innere des inneren Grenzwalls geschafft, weil ESCHER durch Manipulation mehrerer Rechner des Gegners geschafft hat, dass das SOL-Mittelteil in getarntem Zustand ohne nähere Untersuchungen von einem Transporter des Chaos ins Innere gebracht wurde. Und ihnen gleich die sehr interessanten Koordinaten überspielt, wo Inkadye zu finden war.

Koltoroc selbst sieht Inkadye als seinen wichtigsten Fang und ist entsprechend eifersüchtig darauf bedacht, sie bei sich zu behalten. Als sie an Bord des terranischen Schiffes gelangt, geht dementsprechend auch sofort ein Alarm an Koltoroc hinaus. An Bord des Schiffes wird die Frau schließlich als dem Volk der Sorgoren zugehörig identifiziert. Der einzige bisher bekannte Vertreter dieses Volkes ist Carfesh, deswegen liegt der Verdacht nahe, dass Inkadye zumindest einmal wichtig für die Kosmokraten war.

Mein Eindruck:

Eine tolle Geschichte, die ohne ihren sagenhaften Vorgänger wahrscheinlich als ebenso kosmisch wahrgenommen worden wäre. Zwei Romane auf fast gleichem, sehr hohem Niveau, voller viel beschworenem „Sense of Wonder“. Kaum auszuhalten und ein lange vermisstes Vergnügen. Schön, so kann es gerne weitergehen :-).

Wertung: Sehr Gut

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Lob

Als Kunde sollte man vielleicht auch mal was lobend erwähnen. Habe vor zwei Wochen Band 2504 der Serie in einem beschädigten Zustand erhalten. Da man als Abonnent bei Perry Rhodan ja mehr bezahlt, als am Kiosk, war meine Reaktion dementsprechend – naja, wenig erfreut.

Aber es gibt ja das Internet. Ich habe nach einem Kontakt gesucht, der einem da helfen kann. Und einen gefunden, denn es gibt eine Website, auf der man solche Probleme unbürokratisch melden kann.

Zwei Tage später, lag die Ersatzlieferung im Briefkasten. Das ist mal ein toller Service. Danke :-).

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PR 2473: Leo Lukas – Verrat auf CRULT

Kurzzusammenfassung:

Der Dual Zerberoff kommt auf CRULT an und übernimmt seinen neuen Aufgabenbereich. Ausgerechnet Malikadi, sein großer Widersacher, wird ihm als Assistent zugeteilt. Er kann deswegen Dantons Einheit nicht herberufen, weil dazu die Zustimmung Malikadis nötig wäre. Diesen Gefallen wird der ihm aber nicht tun. Also wird er kurzerhand mit der Atrentus-Methode umgedreht und stellt sich zunächst auf die Seite der Terraner. Aber dann übt er Verrat, denn natürlich hat er nun die Freiheit dazu. Das ist sein Ende, die Mikrobestien töten ihn.

Mein Eindruck:

Wortgewaltig geschrieben von Leo Lukas, der wieder einmal eine schöne Geschichte zu erzählen versteht. Ist natürlich schon erstaunlich, wie da in CRULT, im Herzen der Macht, operiert wird. Aber langsam muss ja auch was passieren, so lange ist es ja nicht mehr bis zum Ende. Die Geschichte ist trotzdem einigermaßen schlüssig, Malikadi lässt sich nicht so einfach von der „guten“ Seite überzeugen und will wieder überlaufen. Mal sehen, was das für Folgen haben wird.

Wertung: SEHR GUT

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PR 2504: Leo Lukas – Die Hypersenke

Frisch eingetroffen ist Band 2504 der Science Fiction Serie Perry Rhodan. Der neue Band wurde von Leo Lukas geschrieben und ist der erste, der ein Titelbild von Jorg de Vos trägt. Die Innenillustration wurde von Michael Wittmann beigesteuert.

Quelle: http://www.perry-rhodan.net/produkte/hefte/1/2504.html

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